Melisse
Lateinischer Name:
melissa officinalis
Standort:
Bei uns im Kräutergarten
Beschreibung:
Die Melisse ist im östlichen Mittelmeergebiet heimisch, hat sich doch seit langer Zeit ihren festen Platz in jedem Heilpflanzengarten gesichert.
Es war Karl der Große, der ihren Anbau anordnete. Viele große Ärzte und Naturforscher des Altertums (wie Plinius Secundus oder Dioskurides) erwähnen die Melisse lobend (auch als Augenheilmittel). H.v. Bingen meint:"Wer sie ißet, wird gerne lachen, weil ihre Wärme die Milz angreift und das Herz freudig macht!"
Paracelsus sagt:"von allen Dingen, die die Erde hervorbringe, ist die Melisse die beste für´s Herz."So gibt es viele Aussagen in dieser Richtung. Nicht zu vergessen, daß die Melisse Hauptbestandteil des vielseitig verwendbaren Melissengeistes (oder auch Karmelitergeist genannt) ist.
Bemerkung:
Citral nennt man den Wirkstoff, der den zitronenähnlichen Geruch auslöst. Die Melisse entspricht dem Kupfer (bes. für Frauen geeignet) und soll nie mit anderen Metallen in Berührung kommen, weil sie reagiert u.ihre Heilkraft abnimmt. Melisse wird bei allen Schwächezuständen empfohlen (körperl. u. geist. Abgespanntheit, Appetitmangel, in der Rekonvaleszenz nach längerer Krankheit, bei Traurigkeit, bei nevösen Magenbeschwerden, Erbrechen, Atemnot, Hysterie und Hypochondrie).
Stichworte:
* Herz
* stimmungsaufhellend
* Augen
* stärkend (Energiegeber)
* Nerven
* nervenberuhigend
* öffnend
* Schlaflosigkeit
* entkrampfend
* entkrampfend
* Migräne
* Milz
Melisse




