Pfefferminze
Lateinischer Name:
mentha piperita
Standort:
nicht heimisch, Anbau in unserem Kräutergarten
Beschreibung:
Im alten Ägypten wurde Minze als Grabbeigabe verwendet und man glaubt sie breitet sich in vielen tausenden von Arten über den Globus aus. Hauptsächlich in China u. Japan über Nordafrika und Südeuropa nach England, wo sie seit dem 17. Jht. angebaut wird. Mittlerweile ist sie aus unseren Kräutergärten kaum mehr wegzudenken.Die bei uns heimische Roßminze gehört zu ihrer Gattung, ist aber im Geschmack viel bitterer und herber und der Gehalt an Menthol ist viel geringer.
Bemerkung:
Das Minzöl hat eine besondere Wirkung auf die kälteempfindlichen Nerven.Äußerlich angewandt stellt sich fühlbare Kälte ein (leichte Einreibungen mit Minzöl wirken örtlich schmerzlindernd).Innerlich eingenommen löst die Minze Krämpfe und Schmerzen (hier stellt sich eher eine Art Gefühllosigkeit ein).
Minze lindert nervöses Herzklopfen und heilt psychisch die Hypochonder (lt. Kneipp) und die Unrast. Milchaufguß v. Minze hilft stillenden Müttern die Bildung von Milchknoten in der Brust und eine Milchgerinnung zu verhindern (als Trank).
Stichworte:
* antiseptisch
* Magen
* schmerzstillend
* kühlend
* entkrampfend
* Migräne
* Galle
* Darm
* Herz
* nervenberuhigend
Pfefferminze




